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Explizites und implizites Wissen

Vortrag SAP:

Adaptive Organizations Enabled Through Platform Strategies

  1. Nenne Sie Gründe die für den Einsatz von Plattformen sprechen.

Die Plattformstrategie stellt eine Möglichkeit der Realisierung von Hybriden Wettbewerbsstrategien dar:

    • Nach innen können Kostenvorteile genutzt werden durch die Ausnutzung von „Economies of Scale“.
    • Nach außen ist es trotzdem möglich sich zu differenzieren. (Economies of scope)
    • Schnelle Anpassungsfähigkeit auf dynamischen Märkten (geringere „Time of Change“

Hintergrund: Produktlebenszyklen werden immer kürzer. Das heißt auch das die Phase, in welcher Gewinn aufgrund von Wettbewerbsvorteilen generiert werden kann immer kürzer wird.

Fallstudie SWM; IT-Strategie und IT-Organisation

  1. Wie kann die IT in die Organisation eingegliedert werden?

Ausprägung der IT möglich als:

    • Linenorganisation in einem hauptbereich
    • Hauptbereich (direkt unter GL)
    • Stabstelle (wie Rechtsabteiliung oder Market Research)
    • Querschnittsfunktion in einer Matrixorganisation
  1. Was ist IT Governance?

Befasst sich mit der Frage wer welche IT-Entscheidungen im Unternehmen treffen darf.

  1. Wie wird die IT typischerweise ausgeprägt? Welche Vorrausetzungen bestehen?

In Profit Centern oder Cost Centern. Vorrausetzung für ein profit center ist, dass es auch die Möglichkeiten der Gewinnerwirtschaftung haben muss.

  1. Was versteht man unter einer IT strategic alignment?

Abstimmung der IT-Strategie auf die Unternehmensstrategie. Aspekte: Technik, Organisation, Finanzen, Personal)

  1. Wie kann die IT-Strategie in Hinblick auf die Wettbewerbstrategie des Unternehmens gesehen werden („structure follows strategy)?

Differenzierungsstrategie: IT wird als Enabler für Innovationen und Differenzierungsmerkmale gesehen und schafft Wettbewerbsvorteile.

à Optimale Erfüllung der differenzierten IT Anforderungen

Kostenführerschaft: IT wird als Commodity gesehen, also als eine austauschbare Standartleistung.

à Standardisierung, Fokus auf Prozesseffizienz und Schaffung von Synergien.

  1. Nennen Sie Gründe für die Zentralisierung und die Dezentralisierung von IT im Unternehmen und Beispiele was zentralisiert werden kann.

Gründe für Zentralisierung:

    • Bei kleineren und mittleren Unternehmen
    • Bei mangelnder Kompetenz in den Fachabteilungen
    • Bei hoher Bedeutung von Datensicherheit
    • Strategie der Kostenführerschaft (Skaleneffekte)
    • Kein dynamischer Markt und wenig Veränderung im Unternehmensumfeld
    • Hierarchischer Aufbau des Unternehmens
    • Entscheidungsbefugnisse auch an zentraler Stelle

Gründe für Dezentralisierung:

  • Hohe Autonomie der einzelnen Geschäftseinheiten (finance holdings)
  • Unternehmenskultur: Eigenverantwortung, unternehmerisches Denken, Flexibilität
  • Großes Unternehmen
  • Internationales Unternehmen (Landescharakteristika)
  • Differenzierungsstrategie
  • Dynamisches Unternehmensumfeld

Was kann zentralisiert oder dezentralisiert werden?

  • Datenhaltung und Anwendung
  • User Support
  • Technische Infrastruktur
  • Know-how (technisches)
  • Entscheidungskompetenzen
  • Zuordnung von Personal und Kostenverantwortung
  1. Nennen Sie Vor- und Nachteile vom Outsourcing  der IT.

Vorteile:

  • Reduzierung der Fixkosten (Economies of Scale, Kapazitätsauslastung, Wettbewerb zw. Dienstleistern, flexible Abnahmemenge)
  • Bessere Kostentransparenz
  • Verminderung von Investitionsrisiken
  • Know-how Einkauf (selber Fokussierung auf Kernkompetenzen)
  • Bei Umstieg auf Standardsystem
  • Wenig Qualifiziertes IT Personal im Unternehmen!

Nachteile:

  • Abhängigkeit vom Anbieter (die ausgenutzt werden könnte à Kostensteigerung)
  • Unternehmensleitung und IT Verantwortung sind noch schwach gekoppelt
  • Längere Reaktionszeiten, da langsamer Informationsfluss und neue Verträge.
  • Mangelnde Lösungen bei Systemen, die eine genaue Kenntnis des Unternehmens erfordern.
  • Weniger Kontrolle über Datenhaltung
  • Ev. Verlust von Innovationsfähigkeit, da Verlust von IT Know-how.

Vortrag: Mass Customization

  1. Beschreiben Sie die Ebenen der Mass Customization.

Differenzierungsoption:

Die Differenzierungsoption beschreibt Ansatzpunkte für Leistungsindividualisierung.

Funktionale Ansatzpunkte: Individuelle Funktionalität, Individuelle Körpergröße, Individueller Geschmack (Design), Genetische Ausstattung.

Ansatzpunkte für Individualisierung: Kernprodukt, Verpackung, Zusatzleistngen (Dienstleistungen)

SOFT- Customization: Individualisierung durch Dienstleistungen

HARD- Customization: Individualisierung durch Produktmodifikationen (Module, Unikate, Individuelle Endfertigung)

Bei der Integration des Kunden gibt es erst die Bereitstellungsleistung (Vorkombination) vorauf der Leistungserstellungsprozess (Endkombination) folgt.

Kostenoption:

Vorteil:

Erhöhung der Preisbereitschaft

Economies of Integration: Einsparung Schlussverkaufrabatte, Reduktion der Lagerbestände, Verringerung Diebstahl

Nachteil:

Erhöhte Produktionskosten, Erhöhte Transportkosten, Änderungsaufwand, Kundeninteraktion.

Bei geringer bis mittlerer Produktionsmenge liegen die Kosten bei Mass Customization niedriger als die Zahlungsbereitschaft des Kunden.

Relationship-Option:

Beschreibt die Ebene der Kundenzufriedenheit und Kundenbindung.

Es gibt eine Verschiebung vom Push- zum Pull-System!

Push-System: Waren statisch vom Lieferant über den Handel zum Kunden. (Trendprognose vom Hersteller)

Pull-System: Produktionsspezifikation vom Kunden über den Handel zum Hersteller.

  1. Nennen Sie die Vor- und Nachteile von Mass Customization.

Vorteile:

  • Kunde zahlt einen Premium Preis
  • Keine Preisabschläge notwendig
  • Keine Preiskämpfe
  • Economies of Scale (auf Modul- und Prozessebene)
  • Economies of Integration
  • Economies of Relationship
  • Economies on Scope
  • Werkzeug für Marktforschung

Nachteile:

  • Zusätzliche Kosten für Produktdesign
  • Kosten für Integration des Kunden (Zuliefern)
  • Investition in flexible herstellungssysteme
  • Zusätzliche Kosten für after sales service
  1. Off-the-lot:

Locate-to-Order

Built-to-Order:

Vortrag: Siemens; Corporate Strategy

  1. Kriterien für Portfolio Management:
  • Attraktive Märkte
    • hohes Markwachstum
    • Globaler Markt
    • Potential einen hohen  Gewinn zu realisieren
    • Low Volatility
    • Gute Business Qualität
      • Führende Technologieposition
      • Führende Marktposition (1 or 2)
      • Synergieeffekte
      • Hohe Profitabilität
      • Hoher Mehrwert

à die beiden Achsen im Portfolio (MW und RM)

  1. Wie hängt der Gewinn mit der relativen Marktposition zusammen?

Je schlechter der relative Marktanteil, desto geringer ist  der Gewinn!

Gründe: Lernkurveneffekt,

  1. Nenne Sie Beispiele wie man Synergien nutzen kann.

Man kann drei Typen von Synergien nutzen:

Pooling (Scale und Scope Effects):

  • Einkauf
  • Gemeinsame Prozesse
  • Gemeinsames Nutzen von Dienstleistungen
  • Bessere Koordination
  • Transport

Transfer (lessons learned, time benefits):

  • Technology Transfer
  • Know-how Transfer
  • Knowledge management
  • Best Practice Austausch

Multiple Impact:

  • Plattform Strategie
  • Markenname
  • Unternehmenskultur
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